"Was geht ab?" - mit diesem wahnsinnig originellen Satz versuchen die Brüder Steve (
Will Ferrell) und Doug Butabi (
Chris Kattan) eine Frau nach der anderen aufzureißen - und handeln sich eine Abfuhr nach der anderen ein. Was die beiden aber nicht allzu sehr zu stören scheint, denn das Leben hat ja noch andere schöne Seiten zu bieten Schließlich sind die beiden glückliche Verkäufer im Seidenblumenladen ihres VatersKamehl (
Dan Hedaya). Trotzdem: Ein Zeil ist den beiden Butabi-Brüdern im Leben geblieben: Sie wollen einmal ins "Roxbury", dem In-Club L.A.'s, das sie bisher nur vom Vor-der-Türe-Stehen kannten.
Da kommt ihnen eines Tages der Zufall zur Hilfe: Sie werden in einen kleinen Autounfall mit dem Schauspieler Richard Grieco, der sich hier selbst spielt, verwickelt, und der lädt sie schuldbewußt ins "Roxbury" ein. Dort lernen sie den einflußreichen Clubbesitzer Mr. Zadir (
Chazz Palminteri mit einem Cameo-Auftritt) kennen, dem sie ihre Idee eines "Open Air-Clubs" vorstellen wollen. Dadurch halten die beiden Bar-Miezen Cambi (
Elisa Donovan) und Vivica (
Gigi Rice) für gute (
und reiche) Freunde von Zadir und wollen den beiden Brüdern eine unvergeßliche Nacht bereiten. Das Glück scheint den beiden Verlierern nun auf der ganzen Linie gewogen zu sein...
Die beiden Butabi-Brüder entstammen als "Jungs aus dem Roxbury" der US-Comedy "Saturday Night Live". Auch dort baggern sie vergeblich Frauen an -allerdings pantomimisch. Ihr Humor funktioniert allerdings auch mit Worten, wenngleich ihnen in Deutschland natürlich der "Kult"-Status fehlt. Einige Szenen wirken dann auch etwas albern und platt, insgesamt hat "A Night At The Roxbury" durch seine nur 82 Minuten Laufzeit allerdings doch eine recht gute Trefferquote.