Die Mannschaft meutert schon und feilscht um ihre Prozente; eigentlich sollte der Raumfrachter "Nostromo" schon längst wieder auf dem Weg nach Hause sein. Dort hat man allerdings unbekannte Signale aus der Tiefe des Weltraumes aufgefangen und denen soll die Besatzung der "Nostromo" erst einmal nachgehen. Also machen sich Commander Cane (
John Hurt) und seine Crew auf den Weg. Cane selbst ist es dann auch, der aus dem Raumgleiter aussteigt - und von einer merkwürdigen Kreatur angefallen wird, die sich trotz Schutzhelm auf seinem Gesicht festsaugt.
Gegen den Willen des 3. Offiziers Ripley (
Sigourney Weaver), die den Commander getreu den Vorschriften lieber erst in Quarantäne nehmen ließe, öffnet der wissenschaftliche Offizier Ash (
Ian Holm) die Schleusen und bringt Kane auf die Krankenstation. Dort kann man ihm zunächst nicht helfen - eines Tages ist das Wesen von seinem Gesicht aber einfach verschwunden. Eine hektische Suche auf dem Raumfrachter bricht aus, da man inzwischen weiß, dass diese organische Verbindung hochgradig gefährlich ist. Der einzige, der die Gefahr zu unterschätzen scheint, ist Ash...
Nur wenige Auftritte hat die von dem Schweizer Künstler H.R. Giger entworfene Kreatur (für die es den "OSCAR" gab) - diese Schock-Momente sind allerdings da wohldosiert besonders effektiv eingesetzt. Man setzt hier auf Horror-Effekte, obwohl das Alien selbst sooo grauenerregend gar nicht ist. Es ist sein unerwartetes und unkontrolliertes Erscheinen, verbunden mit der im Film erwähnten Gefahr, die von ihm ausgeht. Zwischen den Auftritten schafft es Regisseur Ridley Scott aber auch auf dem in dunkelsten Tönen gehaltenen Raumgleiter Spannung aufzubauen.