Die "Arlington Road" ist eigentlich eine kleine, beschauliche Vorstadtstraße. Just auf dieser Straße kommt edm Witwer Michael Faraday (
Jeff Bridges), der kleine Brady (
Mason Gamble), Sohn der Langs, die auf der anderen Straßenseite wohnen, blutüberströmt entgegen. Wie sich später herausstellt, hat er beim Basteln einer kleinen Bombe gefährliche Verbrennungen erlitten. Dessen Eltern Oliver (
Tim Robbins) und Cheryl (
Joan Cusack) sind Michael sehr dankbar und die Familien freunden sich miteinander an - darunter auch Michaels Sohn Grant (
Spencer Treat Clark) und Michaels Freundin Brooke Wolfe (
Hope Davis).
Aber irgendwas kommt Michael bei den Langs komisch vor. Oliver behauptet, als Bauingenieur an einem Einkaufszentrum zu arbeiten - aber die Baupläne, die er sieht, scheinen von einem großen öffentlichen Gebäude zu stammen. Er beginnt, in Olivers Vergangenheit zu stochern und findet heraus, dass nicht einmal der Name echt ist - und er im Alter von 16 Jahren bereits wegen eines Bombenanschlags verhaftet wurde. Sofort kommen in Michael alte Erinnerungen wieder hoch, denn seine Frau Leah (
Laura Poe), eine FBI-Agentin, kam bei einem Einsatz gegen vermeintliche Terroristen und Waffenschieber ums Leben. Handelt es sich auch bei Oliver um einen Terroristen, der eine große Verschwörung plant...
Mark Pellington hat seinen zweiten Kino-Film packend inszeniert: Insbesondere die Action-Szenen und die Kamera von Bobby Bukowski wissen zu überzeugen. Der Zuschauer ist immer mittendrin und meint bei einer Verfolgungsjagd gar mit im Auto zu sitzen. Das Drehbuch von Ehren Kruger ist natürlich stark konstruiert - aber nicht unglaubwürdig und mit seiner originellen Auflösung sogar schlüssig.