Von Beruf ist Arthur Bach (
Dudley Moore) Sohn - und das hat er schon recht bald gemerkt. Er genießt das sorglose Leben, ist den Frauen und dem Alkohol zugeneigt, aber in keinem Fall bereit, eine feste Bindung einzugehen. Dem Herrn Papa Stanford (
Thomas Barbour) gefällt das aber gar nicht: Er will dem lotterhaften Treiben Arthurs Einhalt gebieten und hat auch das richtige Druckmittel in der Hand - 750 Millionen Dollar, denn das ist das Erbe, dass er Arthur vorenthalten will, wenn er nicht heiratet.
Natürlich hat Papa sich auch schon um die "Auserwählte" gekümmert: Susan Johnson (
Jill Eikenberry) ist die Tochter eines ebenfalls nicht ganz mittellosen Industriellen und dazu noch leidenschaftliche Anti-Alkoholikerin. Das durchkreuzt allerdings die Pläne des Filius aufs heftigste; der hat sich nämlich gerade in die trinkfeste Kellnerin Linda Marolla (
Liza Minelli) verguckt, die für den Vater "natürlich" indiskutabel ist. Arthur scheint sich entscheiden zu müssen...
Regisseur Steve Gordon setzt bei seiner teils slapstickartig, teils gesellschaftskritisch angelegten Komödien, ganz auf das Talent seiner Hauptdarsteller. Dudley Moore "funktioniert" als naiver, aber liebenswerter Trottel, Liza Minelli hat als Alkoholikerin pikanten Witz und John Gielgud in der Rolle des Hobson durfte sogar einen "OSCAR" als bester Nebendarsteller in Empfang nehmen. Auch Dudley Moore war nominiert, ging aber ebenso wie Steve Gordon für das Drehbuch leer aus. Dafür wurde der Titelsong, "Arthur's Theme", von Altmeister Burt Bacharach ausgezeichnet. Aufgrund des Erfolges entstand sieben Jahre später mit "Arthur 2 - On The Rocks" eine Fortsetzung.