Tennis-Spieler Tony Wenice (
Ray Milland) finanziert sich sein Luxusleben auf Kosten seiner reichen Frau Margot (
Gene Kelly). Allerdings ist dies in Gefahr, als er erfährt, dass Margot ein Verhältnis mit dem Schriftsteller Mark Halliday (
Robert Cummings) hat. Tony fürchtet, sie könne ihn verlassen und er ständen ohne seine Kohle da - und beschließt, sie ermorden zu lassen, ehe sie die Scheidung einreichen kann. Für die Tat engagiert er seinen Schulfreund Captain Swan Lesgate (
Anthony Dawson).
Alles ist perfekt organisiert: Tony geht abends aus und verschafft sich so ein lupenreines Alibi, Margot bleibt alleine zu Hause. Im Laufe des abends will Tony dort anrufen und wenn Margot sich zum Telefon umdreht, soll Lesgate zuschlagen. Aber es kommt anders: Margot handelt reaktionsschnell und bringt den vermeintlichen Täter um. Nun muss Tony blitzschnell umdenken. Er beschließt, alle Indizien so zu drehen, dass der ermittelnde Inspektor Hubbard (
John Williams) den Eindruck bekommt, Margot habe Lesgate vorsätzlich ermordet, weil der sie mit seinem Wissen um ihr außereheliches Verhältnis erpresst hatte...
Eigentlich weiß der Zuschauer von Anfang an alles: Er kennt den Täter, das Motiv, den genauen Tathergang - und doch schafft Alfred Hitchcock, der "Master Of Suspense" über die gesamte Filmdauer, Spannung aufzubauen und zu steigern. Zunächst konzentriert sich die Spannung auf die Frage: "Wird die Tat gelingen?", dann: "Wie rettet sich der Ehemann?" und schließlich "Wird die Wahrheit ans Licht kommen?". Dabei kann sich Hitchcock auch auf solide Darstellerleistungen verlassen.