Da sage bloß einer, zwischen Ganoven gäbe es keine Romantik: Bonnie Parker (
Faye Dunaway) und Clyde Barrow (
Warren Beatty) lernen sich 1931 kennen, als Clyde gerade den Wagen von Bonnies Mutter stehlen will. Er startet noch mehr Imponiergehabe, um die kleine Kellnerin zu beeindrucken und überfällt "just for fun" einen Laden. Bonnie ist dem Charme Clydes erlegen und wird seine Gangsterbraut. Es beginnen drei wilde Jahre, die Bonnie und Clyde quer durch die USA führen.
Allerdings sind die beiden nur für die Polizei die Bösen: Unter der Bevölkerung haben sie durchaus auch Sympathien. Schließlich herrscht die Depression der Weltwirtschaftskrise vor und man nimmt, was man kriegen kann. Langsam entwickelt sich ein richtiger Clan um die beiden, dem auch Buck (
Gene Hackman), Clydes Bruder, mitsamt Frau Blanche (
Estelle Parson) und der Mechaniker C.W. Moss (
Michael J. Pollard) angehören...
Eine regelrechte Gangsterballade, drehte hier Regisseur Arthur Penn, die das Leben des legendären Gaunerpärchens bis zu dessen Erschießung im Mai 1934 zeigt. Beeindrucken können hierbei insbesondere die beiden Hauptdarsteller, die Handlung ist zwar unterhaltsam, wenn auch nicht gerade von Spannung geprägt. Für 10 "OSCAR"s war der Streifen insgesamt nominiert und galt damit als einer der Favoriten der 67er Verleihung. Unter anderem war das komplette "Gangster-Quintett" in den jeweiligen Darstellerkategorien vorgeschlagen. Kameramann Burnett Guffey und Nebendarstellerin Estelle Parson bekamen dann auch ihre Trophäen. In den Kategorien "bester Film", Regie, Original-Drehbuch und Kostüme ging man dann allerdings genau so wie die anderen Darsteller(-innen) leer aus.