Rafael Infante (
Chayanne) ist Kubaner und weiß nicht sehr viel über seinen Vater John Burnett (
Kris Kristofferson). Er hat damals seine Mutter auf einem Kreuzfahrtschiff kennen und Lieben gelernt. Nach ihrem Tod beschließt er, noch Texas zu gehen, um seinen Vater kennen zu lernen. Er heuert in seinem Tanzstudio an, ohne ihm jedoch zu sagen, dass er sein Sohn ist. Eigentlich soll er nur Gelegenheitsjobs machen, doch schon bald merken die Ladies, dass das mehr in dem äußerst sympathischen jungen Mann steckt.
Eine kapiert das zu Beginn doch kaum: Ruby Sinclair (
Vanessa illiams), Profitänzerin und gewillt die nächste Tanzmeisterschaft zu gewinnen. Ausgerechnet von Rafael muss sie sich sagen lasse, dass sie viel zu steif tanzt. Die ersten gemeinsamen Versuche enden in einem Fiasko. Er kann sich nicht an die starren Tanzregeln gewöhnen und sie versteht nicht, dass seiner Meinung nach der Tanz von der Musik her kommt. Es wird also noch ein paar Takte dauern, bis sich die beiden näher kommen.
"Dance With Me" fängt wunder schön an: Kubanische Musik, Tänze, ja das ganze Flair kommt rüber (nicht zuletzt, weil man die Originalstimmen gelassen hat und die Anfangssequenz untertitelt hat). Doch dann wechselt der Schauplatz und der Film wird eine zu leicht zu durchschauende Sohn-sucht-Vater-und-verliebt-sich-in-ein-nettes-Mädchen-die-ihn-aber-erst-nicht-haben-will - Geschichte. So richtig schön wird der texanische
"Strictly Ballroom"-Verschnitt nur, wenn getanzt wird, am Ende zum Glück relativ viel. Schade eigentlich bei Vanessa Williams und dem Latino Superstar Chayanne.