Amerika lebte im Jahr 1951 im Zeitalter des Senators McCarthy und der Hetzjagd auf alles, was kommunistisch anmutete. Weil die Journalistin Emily Crane (
Kelly McGillis) vor dem "Ausschuss für unamerikanische Umtriebe" vor Ray Salwen (
Many Patinkin) nicht aussagen will, ist sie kurz später ihren Job los - zu der Zeit kein Einzelfall. Um ein bisschen Geld zu dienen, nimmt Emily den Job als Vorleserin bei einer alten Dame an; und sieht im Haus auf der anderen Straßenseite ein paar merkwürdige Gestalten, die sie näher untersuchen will.
Was da vor sich geht, kann sie zunächst nicht herausfinden. Ein paar Wortfetzen verraten ihr aber: Hier werden ein paar Alt-Nazis in die USA geschmuggelt, wo sie eine neue Identität erhalten - und die Aktion wird von ganz oben unterstützt. Da Emily nach ihrer "Verweigerungshaltung" als möglicherweise gefährlich gilt, wird sie seit einiger Zeit vom FBI beschattet. Das kommt ihr nun gerade recht: Zusammen mit dem FBI-Mann Cochran (
Jeff Daniels), der zu ihrer Observation eingeteilt war, versucht sie dem "Nazi-Ring" auf die Spur zu kommen...
... und ganz nebenbei verlieben die beiden sich ineinander. Hier greift ein Thriller in Hitchcock-Manier in eine Liebesgeschichte über - ohne ihm aber die Spannung zu neben. Auch, wenn man schon früh drauf kommt, wer oder was hinter der ganzen Bande steht: Spannend bleibt "Das Haus in der Caroll Street" doch bis zum Schluss.