New York im Feierabendverkehr. Wie immer herrscht Stau im Unterwasser-Tunnel von New York nach Manhattan, als 3 Juwelendiebe die Kontrolle über ihren Wagen verlieren und in einen mit Chemikalien beladenen LKW-Convoy rasen. Die Ladung fängt sofort Feuer, es kommt zu einer verheerende Explosion: Ein riesiger Feuerball rast durch den ganzen Tunnel, zurück bleibt ein Bild der Verwüstung, die Luft ist voller Rauch und giftiger Gase. Der Tunnel droht einzustürzen, aber inmitten des Chaos eine Gruppe von Überlebenden, unter ihnen Kit Latura (
Sylvester Stallone), der ehemalige Leiter des Rettungsdienstes.
Mit einer waghalsigen Rettungsaktion gelingt es ihm, durch das Belüftungssystem zu den Eingeschlossenen vorzudringen. Ein Rückweg durch die gigantischen Ventilatoren scheint jedoch ausgeschlossen. Die Lage spitzt sich zu, als durch die Decke Wasser in den Tunnel eindringt. Unter den Überlebenden gibt es alsbald Spannungen, die auch Latura kaum verhindern kann. Erst als der Tunnelaufseher verunglückt, wird aus der Gruppe der Individualisten ein Team, das gemeinsam handelt ...
Katastrophenfilme sind spätestens seit
"Independence Day" und
"Twister" wieder "in". An diese beiden Großproduktionen kann "Daylight" leider nicht ganz anschließen - will es vielleicht auch nicht. Hier versucht Regisseur Rob Cohen auch die psychologischen Momente, die Angst vor dem Versagen zu beleuchten. Und Sylvester Stallone zeigt, wie er sich die Wandlung vom reinen Action-Star zum "Abenteuer"-Darsteller vorstellt.