Hanno Hackmann (
Heiner Lauterbach) ist ein unbescholtener Universitätsprofessor und Leiter des Soziologischen Instituts der Uni in Hamburg. Keiner weiß, dass er ein Verhältnis mit seiner Studentin Babsi Claasen (
Sandra Speichert) unterhält. Seine Frau Gabrielle (
Sibylle Canonica) hat zwar eine leise Ahnung, aber sie will den Familienfrieden nicht stören. Alles wäre gut gegangen, hätten nicht den Prof. eines Tages Zweifel an der Richtigkeit seines Handelns überkommen, die ihn dazu veranlassten, das Verhältnis zu beenden, um seine Ehe zu retten - bei Babsi stieß dies auf wenig Verständnis. Unglücklicherweise soll diese kurz später in einer Theateraufführung die Rolle einer Studentin spielen, die von ihrem Professor vergewaltigt wird. Das macht sie so überzeugend, dass sie der Theatergruppenleiterin Brigitte Schell (
Maren Kroymann) gesteht, sie habe eigene Erfahrungen verarbeitet...
Damit beginnt der Eklat: Babsi bekommt die Rolle weggenommen, sie erleidet einen Nervenzusammenbruch und wird in eine Heilanstalt eingewiesen. Unter Federführung von "Derrick"-Fan Professor Bernie Weskamp (
Axel Milberg) und der Frauenbeauftragten Dr. Ursula Wagner (
Barbara Rudnik) beginnt die Jagd nach dem "Studenten-Vergewaltiger" auf dem Campus. Babsi versucht zwar die Sache herunterzuspielen, aber es hilft nichts mehr: Da man sie eh` für nervlich angekratzt hält, kann sie die Lawine, die sie losgetreten hat, nicht mehr stoppen. Und die rollte geradewegs auf Professor Hackmann zu - ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als der sich dazu durchgerungen hat, als neuer Präsident der Universität zu kandidieren.