Drei Damen (nein, nicht die vom Grill) stehen im Mittelpunkt der Komödie "Der Club der Teuflinnen". Okay, von Bette Midler wussten wir alle, dass sie komisch sein kann und auch Goldie Hawn hat schon genügend witzige Rollen gespielt - aber dass auch Diane Keaton (
"Der Stadtneurotiker", "Vater der Braut") hinreißende Grimassen schneiden kann, werden die meisten Kino-Besucher hier zum ersten Mal erleben.
Brenda (
Bette Midler), Elise (
Goldie Hawn) und Annie (
Diane Keaton) sind alle auf die Männer nicht besonders zu sprechen: Ihre drei Göttergatten haben sich nämlich kurzerhand etwas neues und vor allem jüngeres gesucht. Eine alte Klassenkameradin hat es noch schlimmer angetroffen: Sie nimmt sich aus Kummer über ihren "Ex" das Leben. Beim Reuessen beschließen die Drei den "Club der Teuflinnen" zu gründen. Was zuerst wie eine Miniatur-Frauengruppe aussieht, entwickelt sich zu einem Rachebund - mit dem Ziel, ihren ehemals Lieben noch ein paar Kröten aus der Tasche zu ziehen. Nach tollen Wortwitzen und unvergesslichen Slapstick-Einlagen (wer die Drei auf ihrer rasanten Fahrt mit dem Außenwand-Aufzug sieht, weiß, was gemeint ist) nimmt alles doch noch ein (gutes) Ende.
"Der Club der Teuflinnen" ist einer der Komödien-Volltreffer des Jahres, die mit einem originellen Drehbuch ebenso überzeugt wie durch die drei Hauptdarstellerinnen. Leider gibt es trotz Bette Midlers Mitwirkung nur eine Gesangsnummer im Streifen, dafür aber gleich zwei Mal: Lesley Gores Sixties Klassiker "You Don't Own Me".