Es ist schon ein Kreuz: Vor lauter Liebe verpasst Jung-Anwalt Fletcher Reede (
Jim Carrey) den Kindergeburtstag seines Sohnes Max (
Justin Cooper). Tief enttäuscht wünscht sich Sohnemann ausgerechnet, dass der Herr Papa einen Tag lang nur die Wahrheit sagen kann - und sein Wunsch wird erhört. Das funktioniert bei dem Winkeladvokaten allerdings mehr schlecht als recht, vor allem, wenn er über die Qualitäten seiner weiblichen Kolleginnen und seine wahre Meinung über seine Kollegen sprechen muss.
Ausgerechnet an diesem "Tag der Wahrheit" steht aber für Fletcher der wichtigste Prozess seiner Laufbahn an, der darüber entscheiden soll, ob er als Juniorpartner in seiner Kanzlei aufgenommen wird. Gewinnen kann er aber mit Sicherheit nur, wenn er gegenüber der gerissenen Samantha Cole (
Jennifer Tilly), die Wahrheit ein bisschen zu seinen Gunsten zurechtrückt. Aus dieser Zwickmühle sieht Fletcher nur noch einen Ausweg - er will sich kurz vor der Verhandlung selbst bewusstlos schlagen...
Bei "Der Dummschwätzer" arbeitete Hauptdarsteller Carrey wieder mit Regisseur Tom Shadyac zusammen, der schon seinen Debüt-Erfolg
"Ace Ventura" inszenierte und zuletzt Eddie Murphy mit dem Remake von
"Der verrückte Professor" wieder ganz nach oben verhalf. Heraus kamen auch hier 87 überaus vergnügliche Minuten, bei denen Jim Carrey alle Register seines komödiantischen Könnens ziehen kann. Besonders spaßig wird es, wenn Carrey sich selbst auf den Arm nimmt ("Mein Sohn, es gibt sogar Leute, die werden fürs Grimassenschneiden bezahlt...")