Als der Millionär Mr. Ellis (
G.A. Profe) tot in der Themse treibt, schwimmt neben ihm eine Puppe mit einer Botschaft in afrikanischer Sprache. "Verbrechen, Mord, Ungeheuer, Gorilla" steht darauf wie die Expertin Susan MacPherson (
Uschi Glas) übersetzt. Sein gesamtes Vermögen hat Ellis der Wohltätigkeitsorganisation "Love And Peace For People" vermacht - Grund genug für Inspektor David Perkins (
Horst Tappert), sich hinter den Kulissen dieser Vereinigung einmal umzuschauen.
Geleitet wird die Organisation von Henry Parker (
Albert Lieven), der aber gerade schwer unter Druck steht: Der Ex-Häftling "Sugar" (
Herbert Fux) hat herausgefunden, dass Parker den Mord an seinem eigenen Bruder in Auftrag gegeben hat und auch sonst nicht gerade zimperlich ist. Nun versucht er ihn damit zu erpressen. Außerdem kümmern sich Susan und Inspektor Perkins um das "St. Marien Heim", wo sie eine weitere Puppe mit afrikanischer Botschaft finden. Es verdichten sich die Hinweise, dass Jack Corners, der ehemalige Anführer der "Gorilla-Bande" dahinter steckt. Allerdings hat sich dieser angeblich schwer verletzt aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen...
Wieder übernahm Alfred Vohrer die Regie bei einer Edgar Wallace-Verfilmung - diesmal schrieb er zusammen mit Produzent Horst Wendlandt unter dem gemeinsamen Pseudonym "Freddy Gregor" auch gleich das Drehbuch. Pate stand dabei die Wallace-Geschichte "The Dark Eyes Of London", die 1961 schon einmal unter dem Titel
"Die toten Augen von London" zu sehen war - damals origineller und authentischer, heute moderner...