Alain Lefevre (
Jean-Claude van Damme) genießt das Leben im Marseille der 1920er Jahre in vollen Zügen. Er liebt die Frauen, das Glücksspiel und das Boxen. Der lokale Gangsterboss Lucien Galgani (
Jim Carter) schlägt ihm einen Handel vor: Er soll gegen einen seiner Schützlinge kämpfen und verlieren. Zunächst hält sich Alain auch an den Deal, doch dann verletzt er seinen Gegner tödlich. Der einzige Weg raus aus Marseille scheint die Fremdenlegion zu sein. Bei der heuert er an und muss erst einmal Abschied nehmen von seiner großen Flamme Katrina (
Ana Sofrenovic), die mittlerweile (und eher widerwillig) mit Galgani zusammen ist.
Die Ausbildung in der Legion findet in Marokko statt. Dort durchläuft Alain ein knallhartes Programm und lernt die viel beschworene Kameradschaft innerhalb der Fremdenlegion kennen. Ihr erster Auftrag führt sie mitten in die Wüste. Dort sollen sie ein französisches Fort vor den Angriffen der Berber schützen. Doch der Weg dorthin ist beschwerlich und verlustreich...
"Der Legionär" ist ein Film mir dem Hauptdarsteller Jean-Claude van Damme, der den Hauptdarsteller Jean-Claude van Damme in vielen Situationen zeigt, wo der Hauptdarsteller Jean-Claude van Damme seine tollen Muskeln und seine ausgeprägten schauspielerischen Fähigkeiten zeigen darf. Neben dem Hauptdarsteller Jean-Claude van Damme boxt und kämpft natürlich keiner so gut, und nur der Hauptdarsteller Jean-Claude van Damme wird am Ende überleben, da der Hauptdarsteller Jean-Claude van Damme noch eine wichtige Nachricht überbringen muss.
Der Streifen ist so unerträglich auf van Damme zugeschnitten, dass man die anderen Mitspieler richtig bedauern kann. Ärgerlich bei der ganzen Selbstinszenierung ist jedoch, dass der Film weder spannend noch irgendetwas Interessantes an sich hat. Es ist einfach eine zu blöde Geschichte mit einem dämlich agierenden (ok, ein letztes Mal) Hauptdarsteller Jean-Claude van Damme und den langweiligsten Action-Szenen seit langem. Dieser Streifen hat die große Chance, der schlechteste Film des Jahres zu werden.