Fred C. Dobbs (
Humphrey Bogart) sieht ziemlich heruntergekommen an. In einer Kleinstadt in Mexico bettelt er um ein paar Cent, damit er sich etwas zu essen kaufen kann. In einer Bar lernt er Bob Curtin (
Tim Holt) kennen, der ihm erzählt es gebe in den Bergen Gold. Zusammen mit dem schon etwas älteren und bei der Goldsuche offensichtlich schon erfahrenen Howard (
Walter Huston) wollen sie sich ans Werk machen. Einziger Schönheitsfehler: Ihnen fehlt noch das Kapital. Wie gut, dass Dobbs doch ein paar Tage zuvor ein Lotterielos gekauft hat und just jetzt den Hauptgewinn erhält.
Alles funktionier, die drei finden auch tatsächlich das begehrte Edelmetall. Damit beginnen allerdings auch schon die Probleme, denn keiner traut mehr dem anderen. Besonders Dobbs ist sehr misstrauisch, glaubt er doch, die anderen wollten ihn um seinen Anteil bringen. So ist es eine schwere Geburt, bis einer endlich bereit ist, in die Stadt zu gehen, um etwas Proviant zu kaufen. Dort trifft Curtin auf Cody (
Bruce Bennett), der ahnt, dass es in den Bergen Gold zu finden gibt und noch am selben Abend bei dem Trio auf der Matte steht. Was sollen sie nun mit ihm machen: Ihn umbringen oder teilen? Als sie sich gerade entschieden haben, bekommen sie es mit Banditen zu tun...
Oberflächlich ist "Der Schatz der Sierra Madre" ein Abenteuerfilm, genauer betrachtet ist es aber eine Parabel über Reichtum, Gier und Missgunst - und die Folgen. Der packend inszenierte Film kann sich dabei auf drei erstklassige Darsteller verlassen, Nebendarsteller Walter Huston erhielt einen von drei "OSCAR"s - lediglich die Nominierung in der Kategorie "bester Film" konnte nicht in eine Trophäe umgemünzt werden. Dennoch sehenswert nicht nur für Bogart-Fans