Robert Clayton Dean (
Will Smith) ist ein erfolgreicher Anwalt. Er hat nur ein Problem: Er weiß zuviel - ohne es zu wissen. Denn heimlich still und leise hat man ihm eine Diskette zugespielt, auf der das Video eines Mordes zu sehen ist; eines Mordes an einem Kongressabgeordneten, den der Agent Brian Reynolds (
Jon Voight) in Auftrag gegeben hat. Natürlich darf diese Diskette nicht an die Öffentlichkeit gelangen und da Reynolds Chef des Nationalen Sicherheitsdienstes "NSA" ist, bläst er zur Treibjagd auf den ahnungslosen Dean.
Und die Mittel sind vom feinsten: Über modernste Computer- und Satellitentechnik überwachen Reynolds und die CIA jeden Schritt des vorgeblichen "Staatsfeind Nr. 1" - sie manipulieren seine Identität in den Datennetzen, sperren seine Kreditkarten und sorgen auch sonst für allerlei Schikanen, bis Dean nicht mehr weiß, wem er noch vertrauen kann. Selbst seine Frau Carla (
Regina King) scheint ihm schon verdächtig. Der einzige, der noch auf seiner Seite scheint, ist der Ex-Agent Brill (
Gene Hackman) in dessen Hände er sein weiteres Schicksal legt...
Nach
"Independence Day" und
"Men In Black", in Deutschland die Blockbuster der vergangenen beiden Jahre, ist auch Will Smith zum Publikumsmagneten Nr. 1 aufgestiegen. Seine aktuelle Produktion stammt aus dem Hause Jerry Bruckheimer, der mit
"The Rock",
"Con Air" und
"Armageddon" einen Hattrick landete. Regisseur Tony Scott (
"Top Gun") tat sein übriges zu dieser Hochglanz-Actionproduktion, die dennoch funktioniert, wenn man nicht mehr von ihr erwartet, als was sie zweifelsfrei bietet: Kontinuierliche Spannung und Effekte, auf hohem technischen Niveau.