Sie sind halt zwei Polizisten der Extraklasse, die beiden Detectives Chris Lecce (
Richard Dreyfuss) und Bill Reimers (
Emilio Estevez) (wir kennen sie noch aus dem ersten Teil
"Die Nacht hat viele Augen"). Da kommt es auch schon mal vor, daaa Chris mit einem zu verhaftenden Verbrecher drei Stockwerke tief in einen Müllwagen fällt. Ein furioser und bombiger Auftakt erklärt uns die Story: Lu Delano (
Cathy Moriarto) und ihr Mann werden von der Polizei beschützt, da sie als Kronzeugin gegen einen Mafiaboss aussagen soll. Einem Profikiller gelingt es jedoch die Polizei zu überlisten und das Haus mit Lus Mann in die Luft zu sprengen.
Lu gelingt die Flucht und sie wird nun verzweifelt von der Polizei gesucht. Man vermutet sie in einem Haus irgendwo in einem noblen Vorort von Seattle. Also müssen Chris und Bill ran, getarnt als Vater und Sohn. Mit dabei ihr Boss, die Staatsanwältin Gina Garrison (
Rosie O'Donnell) in der Rolle der Frau und Mutter. Das da sofort einige Spannungen aufkommen, bleibt nicht aus...
Genau von solchen Sticheleien und Kabbeleien lebt der Film. Es ist genüsslich mit anzusehen, wie sich Richard Dreyfuß und Rosie O´Donnell, die das glückliche Ehepaar spielen müssen, gegenseitig bekriegen - und doch nicht ohne die Hilfe des anderen auskommen. "Die Abservierer" ist, trotz des furchtbaren deutschen Titels, eine gelungene Actionkomödie, die man ruhig mit der ganzen Familie sehen kann.