Das Leben ist für Jimmy Rabbitte (
Robert Arkins) ziemlich trostlos in Dublin. Keine Arbeit, keine Kohle - nur eine Vorliebe für Soul-Musik. Aber die scheint einem auf der "grünen Insel" nicht viel einzubringen - oder doch? Jimmy startet eine Zeitungsanzeige, um Musiker für eine Hobby-Band zu suchen. 12 unterschiedlich(st)e Typen filtert er aus dem Haufen der Bewerbungen und nennt sie "The Commitments"
Da ist allen voran Deco Cuffe (
Andrew Strong), zwar nicht unbedingt ein Sympathiebrocken, aber mit einer tollen Stimme ausgestattet. Joey (
Johnny Murphy) ist für die gute Stimmung in der Truppe verantwortlich und Imelda Quirke (
Angeline Ball) und Natalie Murphy (
Maria Doyle) sorgen als Background-Sängerinnen für das richtige Soul-Feeling. Bald haben sie auch den ersten Erfolg in den Dubliner Clubs - aber schon kurz danach reißen die ersten Gräben zwischen einzelnen Bandmitgliedern auf...
Alan Parker hat einige Musik-Filme im ganz großen Stil gedreht ("The Wall",
"Evita"). "The Commitments" besetzte er ausschließlich mit irischen Nachwuchsakteuren - es gelang ihm trotzdem ein großer Wurf. Denn die Akteurr brachten allesamt das richtige Soul-Feeling und die (
nicht nur musikalische) Spielfreude mit, die den Film zu einem Ereignis werden ließen. Die Produzenten der "Commitments" ließen nachher noch zwei weitere Bücher des Autors Rodney Doyle verfilmen (
"The Snapper" und
"Fisch und Chips"), die allesamt in einem Dubliner Vorort spielten. Für "Teil 1" gab es übrigens eine "OSCAR"-Nominierung für den besten Schnitt.