Berlin 1943: Lena Gräfin von Mahlenberg (
Maria Furtwängler) hat gerade ihre Tochter Vicky (
Stella Kunkat) in die Kinderlandverschickung gegeben, da sie glaubt, dass sie im umkämpften Berlin nicht mehr sicher ist, da erreicht sie eine Nachricht, dass ihr Vater Berthold (
Jürgen Hentsch) krank ist, und sie zurück auf das väterliche Gut Mahlenberg in Ostpreußen kommen soll. Dort begegnet sie auch ihrer Jugendliebe Heinrich Graf von Gernstorff (
Tonio Arango) wieder, der die Hoffnung auf sie nie aufgegeben hat – sie war aber damals von zu Hause fort gegangen, als sie ein uneheliches Kind erwartet.
Noch jemand setzt große Hoffnungen auf Lena: Das Personal und sie Kriegsgefangenen als Zwangsarbeiter, die unter Führung von Francois Beauvais (
Jean Yves Berteloot) schon länger die Flucht gen Osten planen – sie hören heimlich "Feindsender" im Radio und wissen, dass das NS-Regime die Bewohner von Ostpreußen als menschlichen Schutzschild gegen die anrückende Rote Armee missbrauchen will. Allerdings ist eine Flucht ohne Trekerlaubnis illegal und mit der Todesstrafe bedroht – Lena verspricht aber, alles dafür zu tun, dass sie rechtzeitig Gut Mahlenberg verlassen können. Dieses Versprechen sorgt für weitere Spannungen im ohnehin belasteten Verhältnis zu ihrem Vater…