Es war anno 1821. Der Staat Alta California soll an Mexico zurückgegeben werden. Dies bedeutet das Ende des tyrannischen Herrschers Don Rafael Montero (
Stuart Wilson), der seine Macht ein letztes Mal demonstrieren will: Er will drei willkürlich ausgewählte, unbescholtene Bauern öffentlich hinrichten lassen. Zwei kleine Straßenjungen (
Jode Maria de Tavira und
Diego Sieres) beobachten die Menschenmenge aus der Distanz und warten nur auf den Retter: "Zorro" alias Don Diego De La Vega (
Anthony Hopkins), der immer dann die schwarze Maske aufsetzt, wenn es was oder wen zu retten gibt. So auch in dieser Nacht: Er befreit die Bauern - aber Montero kommt ihm auf die Schliche. Er sucht ihn auf seiner Hacienda auf, tötet seine Frau Esperanza (
Julieta Rosen) und entführt sein Baby. De La Vega setzt sich danach als "Zorro" zur Ruhe.
20 Jahre später sind die beiden Straßenjungen von einst, Alejandro Murrieta (
Antonio Banderas) und sein Bruder Joaquin (
Victor Rivers) erfahrene Straßenräuber geworden. Bei einem mißglückten Überfall muss Alejandro mit ansehen, wie sein Bruder von dem regierungstreuen Hauptmann Harrison Love (
Matt Letscher) ermordet wird. Von da an schwört er den Oberen Rache. Zufällig trifft er auf De La Vega, der gerade auf der Flucht vor Montero ist, der aus seinem Exil nach Alta California zurückkehrte. De La Vega erkennt durch ein Amulett den Straßenjungen von damals wieder und bemerkt die Entschlossenheit bei Alejandro. Er beschließt aus ihm seinen Nachfolger, den neuen "Zorro" zu machen...
"Die Maske des Zorro" ist kein pures Remake der alten TV-Figur sondern spielt geschickt mit dem Image des unbezwingbaren Rächers. Wie Banderas zum ersten Mal siegesmutig von oben auf sein Pferd springen will und es prompt verfehlt - das ist schon einen Lacher wert. Regisseur Martin Campbell hat zweifelsohne Erfahrung mit diesen Image-Spielen, drehte er doch schon höchst erfolgreich "James Bonds"
"Goldeneye"-Abenteuer. Auc den Akteuren Hopkins, immerhin "OSCAR"-Preisträger, und Banderas merkt man den Spaß am Spielen in diesem "Event-Movie" an, das es zweifelsohne ist. Nicht nur für Freunde der "Western von Gestern".