Statt Pferden haben sie Kokosnuss-Hälften, die sie zusammenschlagen um wenigstens das Geräusch eines trappelnden Gaules zu erzeugen: Die "Ritter der Kokosnuss" sind die Getreuen von König Artus (
Graham Chapman), die er im Jahr 932 um sich geschart hat: Belvedere (
Terry Jones), Galahad (
Michael Palin, Lancelot *John Cleese) und Robin (
Eric Idle). Und diese "Ritter der Tafelrunde" sind wirklich für nichts zu gebrauchen. Aber auch Artus selbst ist nicht gerade ein Überflieger.
Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Heiligen Gral - allerdings nicht aus Überzeugung, sondern weil Artus keine Lust hat, nach Camelot zurückzukehren. Dort ist ihm der Fernsehempfang zu schlecht - außerdem ist ihm gerade Gott erschienen und da die Jungs im Moment sowieso nicht besseres vor haben ... Was sie nicht ahnen, ist, dass mit dem blutrünstigen Zwergkaninchen und dem dreiköpfigen "Schwarzen Ritter" (ebenfalls
John Cleese) abgrundtiefe Gefahren auf sie warten.
"Die Ritter der Kokosnuß" war - abgesehen von "Monty Python's wunderbare Welt der Schwerkraft", einer Zusammenstellung der besten Sketche aus "Monty Python's Flying Circus", der erste "echte" Kino-Film der britischen Komiker-Truppe. Dabei schwanken sie zwischen Genialität und Banalität, Schenkelklopfern und Gags, die nicht zünden wollen. Das ganze bizarr inszeniert von Terry Jones und Terry Gilliam, der diese Art der Inszenierung in seinen späteren Filmen (
"Time Bandits",
"Twelve Monkeys") noch deutlicher ausprägte.