Es war einmal ein Prinz namens Viktor (
Max Urlacher), Erbe des größten aller Königreiche. Bei einem Jagdausflug erlegt sein Diener einen Schwan, den der Prinz im Wald zu suchen beginnt. Alles was er entdeckt, ist jedoch ein bildhübsches Mädchen (
Jitka Schneider), mit blonden Haaren und einem Pfeil in der Schulter. Die beiden verlieben sich sofort ineinander, allerdings ist das Mädchen stumm. Am Hof wird sie gesund gepflegt, ist jedoch plötzlich verschwunden. Viktor will sich sofort auf die Suche nach der jungen Frau machen, doch sein Vater, der König (
Jan Niklas) gebietet ihm Einhalt.
Er soll sich nämlich mit der Seekönigin (
Ivana Chylkova) am Schwanensee vermählen. Für den König ist sie die einzig standesgemäße Frau, da die Prinzessinnen der anderen Königreiche auf mysteriöse Art und Weise verschwunden sind. In einem Traum gelingt es Viktor jedoch, mit der jungen Frau, die eine der verschwundenen Prinzessinnen ist, Kontakt aufzunehmen. Er erfährt von den Machenschaften der Seekönigin und wird nun zu einem ihrer stärksten Gegner.
Märchenfilme, das wissen wir noch aus unserer Kindheit, müssen entweder aus der DDR oder aus der Tschechei kommen, damit sie dieses romantische Flair haben - Regisseur Vaclav Vorlicek kennt sich hier bestens aus, stammt von ihm doch der Klassiker
"Drei Nüsse für Aschenbrödel". Gedreht wurde "Die Seekönigin" unter anderem unter strengen Naturschutzauflagen an einem versteckten, schwer zugänglichen See im Böhmerwald. Das gesamte Material musste zu Fuß zum Drehort gebracht werden und im Wald mussten kilometerweit Kabel verlegt werden.