"Die Verurteilten" ist ein Film über die zwanzig härtesten Jahre im Leben von Andy Dufresne (
Tim Robbins). Er, der junge Vizepräsident wird zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Er soll seine Frau und deren Liebhaber ermordet haben. Er war es zwar nicht, aber die Indizienlast ist zu erdrückend. Die Begrüßung durch den Gefängnisdirektor von Shawshank ist nicht gerade freundlich und Andy wird bald klar, wieso dieses Gefängnis so einen schlechten Ruf hat. Er wird vergewaltigt und vom Direktor Warden Samuel Norton (
Bob Gunton) zur Disziplin erzogen.
Bald schon schließt er Freundschaft mit Ellis "Red" Redding (
Morgan Freeman), der bereits seit zwanzig Jahren sitzt. Beide schaffen es, das Vertrauen der anderen Häftlinge zu gewinnen und Andy ist, dank seiner Kenntnisse im Steuerrecht bald auch beim Wachpersonal beliebt. Und doch soll es von nun an fast zwei Jahrzehnte dauern, bis sich dank der Hilfe von Rita Hayworth und Rachel Welch etwas an Andys und Reds Situation ändert.
"Die Verurteilten" ist eine der stärksten Verfilmungen einer King-Story, die je in die Kinos kam. Sie ist deshalb so stark, weil man gar nicht merkt, dass die Story von King kommt. Denn mit Horror hat "Die Verurteilten" herzlich wenig zu tun. Tim Robbins und Morgan Freeman sind wie geschaffen für die Rolle. Sie verkörpern die Sehnsüchte und die Hoffnungen der Verurteilten so ehrlich, wie der ganze Film überzeugend wirkt. Er ist mit 142 Minuten zwar unheimlich lang, jede Minute ist es aber wert, gesehen und genossen zu werden.