Wie doch ein einzelner Mann die Welt ins Unheil stürzen kann: General Jack D. Ripper (
Sterling Hayden), Kommandant eines Fluggeschwaders der US-Army, hat angeordnet Plan "R" auszuführen, der nichts anderes bedeutet, als dass seine Maschinen nun die Sowjetunion angreifen werden. Plan "R" hat dabei einen gemeinen Haken: Er kann nur mit einem speziellen, ausschließlich Ripper bekannten Code wiederrufen werden. So sind auch die Vorstöße seines Assistenten Group Captain Lionel Mandrake (
Peter Sellers) sinnlos, ihn zum Einlenken zu bewegen - er sperrt sich einmal mit ihm in einen abgeschirmten Raum ein.
Währenddessen wird man im Pentagon unruhig: General "Buck" Turgidson (
George C. Scott) muss sich extra von seiner Geliebten losreißen, um an einer Krisensitzung teilzunehmen. Eine Lösung hat allerdings auch niemand. So nimmt Präsident Merkin Muffley (
auch Peter Sellers) schon einmal Kontakt mit dem Premierminister der Russen auf, um ihn auf den Einschlag vorzubereiten. Der hat aber noch schlechtere Botschaften: Sollte die UdSSR von einer feindlichen Macht angegriffen werden, werde automatisch die "Weltvernichtungsmaschine" in Gang gesetzt - auch dass ein Vorgang, den dann niemand mehr aufhalten kann...
Soweit zur satirisch-überzeichneten Geschichte mit ungewissem Ausgang. Der titelgebende "Dr. Seltsam" wird übrigens ebenfalls von Peter Sellers gespielt und taucht erst nach 47 Minuten auf - eine tragende Rolle hat er nicht, wodurch auch der Filmtitel im Unklaren bleibt. Unterhaltsam, sich das ganze anzuschauen - mehr aber auch nicht: Immerhin: Für Regie, Drehbuch, Hauptdarsteller Sellers und als "bester Film" gab es - wenn auch fehlgeschlagene - "OSCAR"-Nominierungen.