Die Jungen Kyle (
Eric Lloyd) und Brian Grant (
Graham Sack) haben ein großes Zuhause mit zig Stockwerken und einigen hundert Zimmern. Ihr Vater Robert (
Jason Alexander) ist nämlich der Manager des Majestic Hotels in New York, wo sie sich nach Herzenslust austoben können. Manchmal etwas zuviel, was ihnen dann ein paar Tage Zimmerarrest einbringt - mit TV und Minibar aber auch nicht das schlechteste. Allerdings sollen sie sich in den nächsten Tagen ganz besonders gut benehmen; findet doch im Majestics der Crystalball statt und unter anderem von diesem gesellschaftlichen Ereignis wird es abhängen, ob das Fünf Sterne-Hotel den neu geschaffenen sechsten Stern erhalten kann.
Hinter diesem sechsten Stern ist nämlich vor allem die (gefürchtete) Besitzerin Mrs. Dubrow (
Faye Dunaway) her, die ihrem Manager bereits mit Kündigung gedroht hat, wenn er die Sache verpatzt. Das ist aber gar nicht so einfach, hat sich doch der Gauner "Lord" Rutledge (
Rupert Everett) im Hotel eingenistet - in Begleitung des Orang Utans Dunston, der dazu abgerichtet ist, die Juwelen aus den Suiten der Nobelgäste zu stehlen. Durch Zufall läuft der Affe aber Kyle über den Weg, der mit dem Tier enge Freundschaft schließt- und dadurch ein heilloses Chaos anrichtet...
Schon der deutsche Kino-Titel soll eine gewisse Nähe zu Chris Columbus`
"Kevin"-Filmen kennzeichnen - und ab und an gibt es auch einen McAulay-würdigen, markerschütternden Schrei zu hören. Ansonsten setzt Regisseur Ken Kwapis an den Stellen, wo "Kevins"-Streiche noch intelligent eingefädelt waren, ein wenig mehr auf Slapstick und sorgt damit für mehr Chaos, als dem Film vielleicht gut tut. Lachen dürften über die Streiche dieses Affen wohl eher die jüngeren Zuschauer.