Zusammen mit seinem Partner Peter Steinberg (
Oliver Platt) betreibt Oscar Novak (
Matthew Perry) ein kleines Architekturbüro in Chicago. Gemeinsam haben sie sich gerade um einen Riesenauftrag beworben: Für den Wirtschaftstycoon Charles Newman (
Dylan McDermott) sollen sie auf dem Gelände eines historischen Gebäudes ein neues Kulturzentrum entwerfen. Dabei stehen sie in direkter Konkurrenz zu ihren Kollegen Strauss (
John C. McGinley) und Decker (
Bob Balaban); daher gilt es, sich die Sympathien des potenziellen Auftraggebers zu erhalten. So hat Oscar auch keine Chance, als Newman ihn bittet, doch ein bisschen auf seine Freundin Amy (
Neve Campbell) aufzupassen. Selbst hat er dafür nicht so viel Zeit, ist er doch mit Olivia (
Kelly Rowan) verheiratet.
Warum Newman gerade ihm seine Geliebte anvertraut, erfährt Oscar erst später: Aufgrund einer Fehlinformation hält der Wirtschaftsmagnat ihn für schwul. Ein verhängnisvoller Irrtum, zeigt doch nur Oscars Partner Peter homosexuelle Neigungen. Erschwerend kommt hinzu, dass Oscar Amy mehr als sympathisch findet; mehr kann daraus allerdings nicht werden, schließlich teilt auch Amy den Irrglauben über Oscars Veranlagung. Eine Gelegenheit, die Situation aufzuklären, hat der Arme allerdings auch nicht: Schließlich hat er seinem (Geschäfts-)Partner versprochen, alles zu unterlassen, was das 90-Millionen-Dollar-Projekt gefährden könnte. Und so verstrickt sich Oscar Novak immer tiefer in seine Lebenslüge - ohne Chance auf sein "Coming Out"...
"Ein Date zu Dritt" ist als "Romantic Comedy" konzipiert und dafür auch gut besetzt: Matthew Perry schafft es, herrlich ausdrucksvoll-ausdruckslose Gesichter zu machen, als sei er ein Bruder von Tom Hanks. Neve Campbell schafft es, weg von ihrem "Schlampen-Image" als umworbenes Girl zu überzeugen und Dylan McDermott als Dritter darf und muss einfach nur bieder und "streng" sein. Unterstützt durch ein witziges Dialog-Buch funktioniert "Ein Date zu Dritt" und lässt den Zuschauern auch nach der Auflösung das eine oder andere Mal aufstöhnen.