Wahlkampf in den USA - an vorderster Front steht der Abgeordnete Jeff Johnson (
James Garner), der sich beste Chancen für eine Wiederwahl ausrechnet. Schließlich steht seine Politik für Ehrlichkeit und Sauberkeit. Da passt es eigentlich nur schlecht zusammen, dass er des Abends über seine Sekretärin herfällt - uns es passiert, was passieren muss. Das Herz macht nicht mehr mit und Johnson scheidet dahin.
Kurzfristig fehlt nun ein Kandidat - das macht sich allerdings der Gauner Thomas Jefferson Johnson (
Eddie Murphy) zunutze. Schließlich hat er ja schon (fast) denselben Namen wie der Verblichene. Den Wählern fällt der Unterschied auch zunächst gar nicht aus. Schließlich drischt der "neue" Johnson auch dieselben Phrasen - bleibt ihm auch gar nichts anderes übrig, von der Materie hat er ja gar keine Ahnung. Die Honorierung des Abgeordnetenjobs ist einfach zu verlockend - bis "T.J." Johnson das Geschäft eines Tages doch durchschaut...
Mehr als Satire denn als Komödie ist der Film von Jonathan Lynn angelegt. Er hat dabei allerdings ein wesentliches Problem: Die Story ist so an den Haaren herbeigezogen, dass sie absolut unglaubwürdig wirkt (oder wer würde nicht zumindest bemerken, dass der Kandidat nun eine schwarze Hautfarbe hat). So taugt der Streifen zwar vor allem in der Anfangsphase für ein paar gute Lacher, der Witz lässt allerdings zu schnell nach.