Andrew Hobbs (
Woody Allen, wer sonst) hat seit einiger Zeit Probleme mit seinem Sexual-Leben, was sich darin äußert, dass er mit seiner Frau Adrian (
Mary Steenburgen) einfach nicht mehr schlafen kann. So verdingt er sich als etwas überdrehter Erfinder, der gerade dabei ist, eine Flugmaschine zu erfinden. An diesem Wochenende bekommen die Hobbs Besuch: Dr. Leopold Sturgis (
Jose Ferrer), ein in die Jahre gekommener Professor, möchte die um einige Jahre jüngere Ariel (
Mia Farrow) ehelichen. Pikant: Ariel und Andrew hatten einige Jahre zuvor eine kleine Affäre - allerdings mehr platonisch, da Andrew sich wieder einmal nicht entscheiden konnte.
Und noch jemand ist bei den Hobbs' zu Gast: Der Arzt Maxwell Jordan (
Tony Roberts) mit seiner - ebenfalls viel zu jungen - Sprechstundenhilfe Dulcy (
Julie Hagerty). Kaum sind alle dort eingetroffen, beginnen auch schon die Verwicklungen: Obwohl Andrew alles bestreitet, bekommt Adrian Wind davon, dass ihr Mann und Ariel ein (gemeinsames) Vorleben haben - und je mehr Andrew darüber nachdenkt, um so mehr merkt er, dass sie ihm weiterhin nicht egal ist. Und noch jemand anderes erkennt Ariels Reize: Maxwell, der sich prinzipiell für unwiderstehlich hält ...
Die äußere Form stimmt: Mit eingeschnittenen Naturaufnahmen und einigen - auch dialog-technischen - Anspielungen auf Shakespeare, könnte zunächst der Eindruck entstehen, die "Sommernachts-Sex Komödie" sei eine Parodie auf des Meisters "Sommernachtstraum" - das ist wohl auch so angelegt, aber nicht konsequent durchgezogen. So kann Woody Allen zwar bisweilen mit ein paar wortwitzigen Onelinern glänzen - der Geschichte geht insgesamt allerdings die Lust schon eine knappe halbe Stunde vor Schluss aus - bei insgesamt nur 88 Minuten Film nicht unbedingt eine Meisterstück ...