Wieder einmal kümmert sich der nun 17-jährige Jesse (
Jason James Richter) um den Fortbestand der Meeresvegetation. Besonders am Herzen liegen ihm dabei die Wale. So reagiert er auch sofort, als ein Meeresbiologe einen dramatischen Rückgang des Walbestandes im Pazifik feststellt. Zusammen mit seinem väterlichen Freund Randolph Johnson (
August Schellenberg) geht er an Bord des Forschungsschiffes, das die Ursachen hierfür untersuchen soll.
Schon bald finden sie heraus, dass ein Walfänger-Schiff schuld an dem Niedergang der Meeressäuger ist. Kapitän des Schiffes ist der skrupellose John Wesley (
Patrick Kilpatrick). Dessen 10-jähriger Sohn Max (
Vincent Berry) freundet sich jedoch mit Jesse an - und gemeinsam versuchen sie, Wesley von seinem Vorhaben abzubringen. Denn nicht nur die Wale im Allgemeinen, sondern auch Jesses Freund Willy samt seines trächtigen Weibchens im Besonderen, sind in Gefahr...
Nach dem Überraschungserfolg mit
Teil 1 1993 und dem schon wesentlich weniger beachteten
2. Teil 1995 kommen Jason James Richter und Wal Willy zu seinem dritten Auftritt - oder doch nicht ganz. Nach dem ersten Teil gab es einen ziemlichen Aufruhr, da Orca-Wal Keiko, der die Rolle des "Willy" spielte, selbst zu verenden drohte. Produzent "Warner Bros." griff ein, "befreite" Orca, setzte für Teil 2 vorwiegend Computer-Animationen ein und startete gleichzeitig eine medienwirksame Kampagne für sein Engagement. In Teil 3 gibt es nun noch mehr Computer-Animation und Aufnahmen aus dem Archiv aber, wen stört's? Dem "gemeinen" Zuschauer wird dies nun wirklich nicht auffallen. "Free Willy 3" bietet einmal mehr Familienunterhaltung, nicht mit erhobenem, allenfalls sanft abgespreiztem Zeigefinger.