"Ganz normal verliebt" ist Carla Tate (
Juliette Lewis) - allerdings ist sie nicht das, was man sich unter einem "ganz nomalen" Mädchen vorstellt. Die 24-jährige ist geistig leicht zurückgeblieben und hat gerade den College-Abschluss n einer Sonder-Schule geschafft. Nun kommt sie zurück zu ihren Eltern Elisabeth (
Diane Keaton) und Radley (
Tom Skerritt), finanziell gut ausgestattet, mit hübschem Haus, und eröffnet ihnen, dass sie von nun an ihr eigenes Leben leben will - gemeinsam mit ihrem Freund "Danny" McMann (
Giovanni Ribisi).
Während Vater Radley und die Schwestern Carla sofort wieder in ihr Herz schließen, sieht Mutter Elisabeth das völlig anders: Carla sei noch zu unreif, um alleine zu bleiben und auch gegen Danny haben sie Vorbehalte: Der Junge leidet ebenfalls unter einer geistigen Behinderung. Aber Carla scheint sich durchzusetzen: Sie geht auf eine "ganz normale" Berufsschule, intensiviert ihre Beziehung zu "Danny" und hält der Familie ein ums andere Mal den Spiegel vor.
"Pretty Woman" - Regisseur Garry Marshall hat bei "Ganz normal verliebt" seine Erfahrungen mit einem geistig behinderten Jungen und die ähnlichen Erlebnisse der Produzentin Alexandra Rose mit einem jungen Mädchen verarbeitet. Er schafft es eine exzellente Komödie zu erzählen, in der seine Hauptakteure nicht bemitleidenswerte Wesen sind, sondern vor Lebensfreude nur so strotzen. Besonders intensiv, wie in so vielen ihrer Filme, ist dabei der Auftritt von Juliette Lewis, aber auch Diane Keaton und Giovanni Ribisi sind erstklassig. "Ganz normal verliebt" - eine ungewöhnliche Lovestory und ein absoluter Happy-Feeling-Film.