Gloria (
Sharon Stone) hat es nicht leicht. Da saß die Edelhure drei Jahre aus Liebe zu dem Gangster Kevin (
Jeremy Northam) im Knast, für ein Verbrechen, das sie nie begangen hat, und der Kerl kommt sie nicht einmal besuchen. Als sie aus einem Gefängnis in Florida entlassen wird, da lässt sie sich auch schon wieder mit ihrem Freund in New York auf neue Schandtaten ein. Dort begegnet sie dann allerdings auch dem kleinen siebenjährigen Nicky (
Jean-Luke Figueroa). Er ist der letzte Überlebende einer Schießerei, bei der Kevins Leute seine Familie - der Vater war Buchhalter des Syndikats und hatte eine geheime Diskette angefertigt - ausgerottet haben.
Und auch der kleine Nicky ist nur "unnötiger Ballast" und steht auf der Abschussliste. Da erwachen in Gloria jedoch Muttergefühle: Sie "kidnappt" eines Tages den Jungen und flieht mit ihm aus der "Gangsterhöhle". Zwar hat sie das Gefühl, einmal im Leben das richtige getan zu haben, dafür jedoch auch einige Probleme mehr. Denn sie muss sich nicht nur um den kleinen "Mitreisenden" kümmern, sondern auch um Kevins Leute, die sich diese Art von Eigeninitiative nicht bieten lassen. Schließlich muss sie sogar Kevins "Chef" Ruby (
George C. Scott) um Hilfe bitten...
1980 verfilmte John Cassavetes "Gloria, die Gangsterbraut" mit seiner Frau Gena Rowlands in der Hauptrolle, die dafür eine "OSCAR"-Noniminierung erhielt. Regie-Veteran Sidney Lumet (
\"Mord im Orient-Expreß\", \"Network\") nahm John Cassavetes' Originalbuch als Grundlage für sein auf Hauptdarstellerin Sharon Stone zugeschnittenes Remake.