Trennungen sind hart, doch mit Musik geht alles besser. So erklingt dann auch ganz laut "You´re Gonna Miss Me, Baby!" von Roky Erickson, als Laura (
Iben Hjejle) mit Sack und Pack die gemeinsame Wohnung verlässt. Rob Gordon (
John Cusack) ist mal wieder ganz alleine. Aber er ist sich sicher, Laura schafft es nicht unter die Top Five seiner unvergesslichen Trennungen. Das ist aber auch der einzige Trost, der im bleibt. Seine Kollegen in seinem Platten(!)-geschäft versuchen ihn zwar aufzumuntern, doch so ganz klappt das auch nicht.
Bruce Springsteen (
Bruce Springsteen) gibt ihm den Tipp, alle seine Ex-Freundinnen anzurufen, dann würde es ihm besser gehen. Doch auch das hilft nicht viel. Einzig seine Eroberung Nummer 4, Charlie Nicholson (
Catherine Zeta-Jones) ist noch Solo und will sich mit ihm treffen. Aber eigentlich ist die Sängerin Marie De Salle (
Lisa Bonet) viel interessanter und überhaupt, Laura fehlt ihm. Hoffnung kommt auf, als sie ihm sagt, dass sie noch nicht mit ihrem Neuen, Ian Raymond (
Tim Robbins) geschlafen hat...
... aber eigentlich geht es in "High Fidelity" ja viel mehr um die Liebe zur Musik als um die Liebe zu einer Frau. Rob ist eben noch einer jener Idealisten, die auch im CD-Zeitalter noch den kleinen Vinyl-Shop nebenan betreiben. Hier kann er dann stundenlang mit Freuden über sein "Thema Nummer 1" philosophieren - und den Zuschauer damit dann doch bisweilen etwas langweilen; denn es gibt in "High Fidelity" zwar auch Musik zu hören - für eine Hauptrolle ist ihr Part dann allerdings doch etwas schwach ...