Einmal wieder Kind sein - davon träumt wohl so mancher Erwachsene. Robin Williams geht es in seinem neuen Film "Jack" genau umgekehrt: Sein Körper wächst vier Mal so schnell wie der eines normalen Kindes, so dass er bei seiner Einschulung schon die "Ausmaße" eines erwachsenen Mannes annimmt.
Zunächst versuchen seine Eltern ihn etwas in Watte zu packen und organisieren Jack den Privatlehrer Mr. Woodruff (
Bill Cosby), dann aber möchte er lieber ein "normaler" Junge sein. Also geht's ab in eine "normale" Schule. Seine Mitschüler beäugen den "Freak" zunächst kritisch, akzeptieren ihn dann aber als "cool". Dennoch bringt der Größenunterschied ungeahnte Probleme mit sich - oder können Sie sich einen 1 Meter 80 großen Mann mit fünf Kindern in einem Baumhaus vorstellen?
Wieso ausgerechnet "Pate" Francis Ford Coppola diese leichte Komödie verfilmen musste, bleibt ebenso rätselhaft, wie die Frage, wieso zu jedem zweiten Film Bryan Adams am Ende eine Ballade schmachten muss ("Star" heißt dieser Chart-Anwärter). Nicht immer überzeugend ist Robin Williams, den man manchmal doch eher als Erwachsenen als als Kind sehen muss. Trotzdem ist dieses "Peter Pan in reverse" aus den Disney-Studios gut gemachte Unterhaltung für die ganze Familie.