Die vier March-Schwestern sind eigentlich der Traum jeder Mutter: Liebevoll kümmern sie sich nicht nur umeinander, sondern auch um die Mutter Marmee (
Mary Astor), die momentan alleine für den Lebensunterhalt der Familie sorgen muss, da der Vater (
Leon Ames) im Krieg ist. Dabei sind die vier recht unterschiedlich: Amy (
Elizabeth Taylor) ist eitel und hält sich gerne für "etwas besseres" - leider funktioniert das mit dem Gebrauch der Fremdwörter noch nicht so, wie das sein sollte. Jo (
June Allyson) möchte unbedingt Dichterin werden und probiert ihre neuen Geschichten direkt an ihren Geschwistern aus.
Meg (
Janet Leigh), die älteste der Vier, muss schon einmal die Stelle der Ersatzmutter einnehmen und Nesthäkchen Beth (
Margaret O'Brien) wird von allen umsorgt. Aber auch die Männer halten so langsam Einzug in das Leben des Viermädelhauses: Jo hat ein Auge auf den Nachbarn Theodore Laurence (
Peter Lawford) geworfen, während Meg von dem Leutnant Walter Burg (
Richard Wyler) umworben wird.
Der Roman "Little Women" von Louisa May Alcott wurde mehrfach prominent besetzt verfilmt: Bereits 1933 brillierten Katherine Hepburn und Joan Bennett in
"Vier Schwestern", 1994 gab es dann
"Betty und ihre Schwestern" mit Winona Ryder. In der Version von 1949 weiß vor allem Margaret O'Brien als Nesthäkchen Josephine zu überzeugen. Der Film wurde für Kamera und Ausstattung "OSCAR"-nominiert, in letzterer Kategorie gab es schließlich die begehrte Trophäe.