Der Saxophonist Fred Madison (
Bill Pullman) und seine Frau Renee (
Patricia Arquette) haben sich schon lange auseinander gelebt. Doch immer noch hat Fred unbändige Angst, sie an einen anderen zu verlieren. Die Alpträume werden stärker und manchmal denkt er gar daran sie umzubringen. Ob nun bewusst oder unbewusst: Eines Tages tut er es. Er wird verhaftet, verurteilt und wartet nun in einer Todeszelle auf seine Hinrichtung.
Aber auch für die Wärter im Gefängnis kommt eines Tages der Alptraum, als sie morgens in der Zelle statt des inhaftierten Madison einen Fremden vorfinden. Es stellt sich heraus, dass es sich hierbei um den gänzlich unbescholtenen Automechaniker Pete Dayton (
Balthazar Getty) handelt, der natürlich sofort freigelassen werden muss Wenig später taucht an der Seite des zwielichtigen Geschäftsmannes Mr. Eddy (
Robert Loggia) die atemberaubende Schönheit Alice
Wakefield (ebenfalls
Patricia Arquette), das blonde Ebenbild Renees, an Petes
Arbeitsplatz auf - die Verbindung zum Anfang ist hergestellt...
Dass es sich bei "Lost Highway" um einen David Lynch-Film handelt, muss man eigentlich nicht dabei sein: Zu offensichtlich sind die vielen alptraum-artigen Szenen, auch das knallige Farbenspiel hat einen gewissen Wiedererkennungswert, ebenso wie die Musik Angelo Badalamentis. Aber was er uns mit diesem Werk sagen will? Hat man einfach in der Mitte des Films gemerkt, dass das Budget nicht ausreicht und deshalb auf eine Weiterbeschäftigung Bill Pullmans verzichtet. Ab dieser Stelle konzentriert sich die ganze Handlung nämlich auf die Geschichte des Mechanikers Dayton - die Verbindung wird nur notdürftig aufrechterhalten.