Der Museumswärter Sam Baily (
John Travolta) und Reporter Max Brackett (
Dustin Hoffman) scheinen beide ziemlich fertig. Nur mit einem Unterschied: Brackett hat seinen Job noch, während Baily vom Naturkundemuseum einer kalifornischen Kleinstadt gerade gefeuert wurde. Auf Wut und Verärgerung hierüber kehrt er an seine ehemalige Arbeitsstätte zurück, erschießt - ungewollt - einen (Ex-)Kollegen und nimmt 20 Museumsbesucher, vorwiegend Kinder einer Schulklasse, die gerade auf Exkursion im Museum war, als Geiseln.
Zufällig befindet sich aber auch Brackett in seiner Gewalt, der nach einer verpatzten Reportage von einem Flugzeugabsturz, als er plötzlich moralische Bedenken bekam, in die Lokalberichterstattung abgeschoben wurde. Der wittert jetzt noch einmal seine große Chance, geht live auf Sendung und bietet Baily eine enorme Plattform für seine Forderung nach Wiedereinstellung. Allerdings kann Brackett die Sache nicht mehr kontrollieren, denn vor den Toren des Museums und in ganz Amerika entwickelt sich die Geiselnahme zum gigantischen Medienereignis...
Schon einige Mal wagte sich Regisseur Constantin Costa-Gavras, der eigentlich durch seine Thriller ("Z", "Music Box") bekannt wurde, an satirische Stoffe. Diesmal wollte er mit zwei prominenten Hauptdarstellern klotzen und entwickelte eine Mediensatire. Nicht neu und wohl auch nicht sonderlich originell, trotz guter darstellerischer Leistungen.