Sie leben Tür an Tür, und doch trennen sie Welten: Walt Koontz (
Robert De Niro) war ein überzeugter Soldat, der sich bis zu seiner Pensionierung als Wachmann durchgeschlagen hat. "Mann-Sein" war für ihn immer eine Frage der Ehre. Sein Nachbar Rusty Zimmermann (
Philip Seymour Hoffman) dagegen betrachtet seine eigene Männlichkeit als lästige Laune des Schicksals."Frau-Sein" ist für ihn das höchste aller wünschenswerten Ziele. Dorthin gelangt Rusty allerdings vorläufig nur mit Hilfe von Hormoninjektionen und selbstgenähten Kleidern. So fungiert er als eine Art "Mutter" für eine ganze Gruppe von Transvestiten, die sich - sehr zu Walts Ärger - bei ihm treffen und miteinander allzu laut singen. Wen wundert`s, dass sich Walt und Rusty nicht ausstehen können.
Eines nachts hört Walt über sich die gefährlichen Geräusche eines Kampfs. Er greift zu seinem Revolver und stürzt ins Treppenhaus um Recht und Ordnung wieder herzustellen. Doch er erreicht sein Ziel nicht. Vom Schlaganfall getroffen, bleibt er bewegungsunfähig auf den Stufen liegen. Der einst so stolze, starke Mann kann von nun an kaum mehr gehen und nur noch mit größter Mühe sprechen. Walt fühlt sich von seiner plötzlichen Krankheit so gedemütigt, dass er sich weigert seine Wohnung zu verlassen. Selbst für seine dringend benötigten Therapiesitzungen will er nicht aus dem Haus. Ein alternativer Behandlungsvorschlag zur Wiedererlangung seiner Sprechfähigkeit führt ihn zum Gesangsunterricht bei seinem Nachbarn Rusty. Das scheint Walt das geringste Übel zu sein. Trotz gegenseitiger Aversionen zwischen kommen die beiden sich langsam näher...