Das Leben war so schön friedlich in der Karibik: Lieutenant Commander Quinton McHale (
Tom Arnold), Marine-Soldat im "Ruhestand" ließ es hier sich und anderen gut gehen und versorgte die Truppenangehörigen mit allerlei Annehmlichkeiten: Selbstgebrautes Bier, Eiscreme ... alles, was man bei der Army so braucht und nicht bekommt. Das freundliche Klima ändert sich aber, als Captain Wallace B. Binghampton (
Dean Stockwell) als neuer Kommandeur zu den dort stationierten Truppen geschickt wird.
Binghampton hat allerdings auch einiges wieder gutzumachen - Schließlich hat er einmal ein Kreuzfahrtschiff versenkt, was einen entscheidenden Karriereknick bedeutete. Nun räumt er zusammen mit Lieutenant Penelope Carpenter (
Debra Missing) auf der Karibikinsel auf. Es soll ihnen aber auch bald Ärger ins Haus stehen: Major Vladikov (
Tim Curry) - der "zweitbeste Terrorist der Welt" - macht sich nämlich auf der Nachbarinsel San Moreno mausig und soll dort eine Atomwaffenbasis aufbauen und die US-Truppen vernichten. Da ist selbst McHale bei der Ehre gepackt. Er zieht die Uniform wieder aus und versucht aus seinen "Mannen" echte Kämpfer zu machen.
Ab 1962 lief die TV-Serie "McHale's Navy" im US-Fernsehen, 1964 gab es einen gleichnamigen Kinofilm (der in Deutschland den sinnigen Titel "Unternehmen Pferdeschwanz" verpasst bekam). Fast 35 Jahre später bediente Hollywood sich wieder dieser Idee für eine weitere Army-Parodie auf der Leinwand. Leider sind es meist die altbekannten Soldaten-Gags, die hier ausgetauscht werden und auch Tim Curry hat man eine derartig farblose Rolle verpasst, dass er hieraus nicht viel machen kann. So reicht es zwar für einige Lacher - für einen als Parodie angelegten Streifen ist dies allerdings zu wenig. In Deutschland kam der Streifen auch nie in die Kinos.