1789 in Portsmouth, England. Matrosen werden angeworben für eine Reise der "Bounty", die voraussichtlich mehrere Jahre dauern wird. Ziel der Mission ist es, Brotfruchtbäume aus Tahiti zu importieren. Das Kommando hat der unmenschliche Kapitän William Bligh (
Charles Laughton), der seine Einführungsvorstellung direkt damit gibt, dass er einen bereits toten Matrosen noch einmal auspeitschen lässt. Nicht nur das "einfache" Volk, auch Offizier Fletcher Christian (
Clark Gable, hier noch ohne Schnäuzer) hat kein Verständnis für das harte Vorgehen des Captans.
Christian ist der Meinung, man solle auch der Mannschaft mit Respekt begegnen, findet aber kein Gehör. Mehrfach gerät er mit Bligh aneinander, bis dieser schließlich beginnt, Christian zu schikanieren. Als die "Bounty" endlich in Tahiti landet, erklärt er Christian für "unabkömmlich" und verwehrt ihm so seinen Landurlaub. Nur durch das Einlenken des Häuptlings von Tahiti, gelingt es ihm doch, für kurze Zeit an Land zu kommen. Auf der Rückfahrt eskaliert die Situation, als Bligh den schwerkranken Schiffsarzt trotz dessen Weigerung antreten lässt und dieser schließlich tot zusammenbricht. In der Nacht entschließt sich die Mannschaft zur Meuterei...
Regisseur Frank Lloyd arbeitet im ersten Teil seines Films den Zweikampf der beiden starken Charaktere Bligh und Christian heraus. Hierbei kann er auf zwei erstklassige Hauptdarsteller bauen - besonders wie Laughton das unnahbare, eiskalte Ekel spielt ist sehenswert. Nach der Meuterei, dem eigentlichen Höhepunkt, verwässert der Film jedoch etwas, ehe er doch wieder zu einem starken und überzeugend inszenierten Ende findet. Insgesamt gab es 8 "OSCAR"-Nominierungen, allerdings nur eine Auszeichnung; die jedoch für den "besten Film". Vor allem bei den Darstellern gab es lange Gesichter waren hier doch mit Clark Gable, Charles Laughton und Franchot Tone gleich 3 Mann der Bounty nominiert. Der Preis ging jedoch an den "lachenden Vierten", Victor McLaglen für
"Der Verräter".