Gerade will sich Kresten (
Anders Wodskou Berthelsen) von der Hochzeitsnacht mit Claire (
Sofie Grabol), der Tochter seines Chefs, erholen, da erreicht ihn ein Anruf aus seiner Heimat Lolland: Sein Vater ist gestorben und hat ihm den Hof hinterlassen .Seine Frau hat bisher nichts von seiner Familie erfahren, und daß soll auch so bleiben. Also fährt er zunächst einaml alleine heim, um die Erbschaft zu regeln.
Auf dem Hof wohnt noch Krestens geistig behinderter Bruder Rud (
Jesper Asholt), den es zunächst zu versorgen gilt. Da kann man in der Wahl der Personen nicht all zu wählerisch sein: Er engagiert Liva (
Iben Hjelje) als Haushälterin. Die hat eine bewegte Vergangenheit: Sie war Prostituierte in Kopenhagen und ist in das ländliche Idyll gezogen, um sich vor einem ehemaligen Liebhaber zu verstecken. Und so muß sie sich ab sofort auch Ruds Geschichten von UFOs und dergleichen anhören - und Kresten gleich mit, was ihn an eine Rückkehr zu seiner Frisch-Angetrauten gar nicht denken läßt...
Nach "Das Fest" und "Idioten" ist "Mifune" der dritte Film, der nach den Regeln des "Dogma 95" gedreht wurde: Aufnahmen wurden ausschließlich mit der Handkamera gemacht und die Akteure tragen keine gesonderten Kostüme. Um so mehr wert, muß man dann also auf die Story legen.