"1600 Pennsylvania Avenue" - an dieser zunächst unauffälligen Adresse ist ein Mord verübt worden. Das Pikante: Es ist die Adresse des "Weißen Hauses". Die Tote, die dort angestellte Carla Town (
Mary Moore) wird in einer Toilette des Gebäudes gefunden - offensichtlich, nachdem sie kurz vorher noch mehr oder weniger freiwillig Geschlechtsverkehr hatte. Nicht nur für Secret Service-Chef Nick Spikings (
Daniel Benzali) ist die Sache daher so brisant, dass er sie am liebsten unter den Teppich kehren möchte.
Mit den Ermittlungen betraut er den nicht immer feinfühligen Detective Harlan Regis (
Wesley Snipes) und die toughe Geheimagentin Nina Chance (
Diane Lane). Die beiden haben gleich eine ganze Reihe verdächtiger vor sich: Weiß ihr Chef Spikings mehr als er sagt? Hat Präsidentensohn Kyle (
Tate Donovan), die Frau auf dem Gewissen, die angeblich seine Geliebte war? Oder war es am Ende gar Mr. President Jack Neil (
Ronny Cox) selbst? Ein Verdacht, den man lieber nicht laut äußern sollte....
So weit, so spannend, der Grundstein für einen soliden Thriller ist wieder einmal gelegt. Zwar kann der Plot auch ein paar interessante und unerwartete Wendungen bieten - insgesamt kann "Mord im Weißen Haus" allerdings nicht über die volle Distanz fesseln. Regisseur Dwight H. Little bietet hier solide Thriller-Unterhaltung mit einem passend und typgerecht besetzten Hauptdarsteller - mehr nicht.