Jack Cates (
Nick Nolte) ist ein etwas heruntergekommener Cop, der endgültig rot sieht, als der Häftling Ganz (
James Remar) bei seiner Flucht aus dem Knast zwei Kollegen erschießt. Er will den Mörder auf jeden Fall dingfest machen und dafür ist ihm jedes Mittel recht. Am erfolgversprechendsten erscheint es ihm, einen von Ganz' Ex-Partnern auf ihn anzusetzen. Da gibt es nur ein Problem: Reggie Hammond (
Eddie Murphy), so der Name von Ganz' Kumpel, sitzt selbst im Gefängnis.
Es gelingt Cates, Hammond freizubekommen - allerdings nur für 48 Stunden und er muss ständig ein Auge auf ihn haben. Das ist gar nicht so einfach, denn Reggie ist eine Nervensäge und eine unerträgliche Quasselstrippe, die man kaum bändigen kann. Aber der Zweck heiligt die Mittel und das ungleiche Paar nimmt die Jagd auf. Aber auch Reggie hat ein Problem: Er ist Farbiger und bekommt in den einschlägigen Kneipen nicht immer die Informationen, die er haben will. Das kann er mit seinem Einfallsreichtum allerdings wieder wettmachen...
Auch Eddie Murphy hatte eigentlich nur eine Chance: Sein Kino-Debüt musste gleich zünden. Das tat es. Regisseur Walter Hill inszenierte das gegensätzliche Paar in all seinen Widersprüchen - der eher ruhige Nolte und der agile überdrehte Murphy konnten die Zuschauer für sich begeistern. Sieben Jahre später inszenierte Hill mit demselben Team das Sequel
"Und wieder 48 Stunden".