Der Frieden zwischen den Indianern und der "weißen Armee" ist in Gefahr, bevor er überhaupt richtig begonnen hat: Eine Stadt ist überfallen lassen und als vermeintliche Täter findet man zwei Apatschen, Während Winnetous Ziehsohn Tujunga (
Alain Tissier) schon das Kriegsbeil ausgraben möchte, findet sich dann doch noch einen Zeugen - ein kleiner Junge, der gesehen hat, dass die weiße Armee den Überfall organisiert hat und ihn den Apatschen in die Schuhe schieben will. Old Shatterhand (
Lex Barker) findet diesen Jungen bei der Squaw Paloma (
Daliah Lavi) - und will die Sache aufklären.
Hinter dem Ganzen steht Captain Bradley (
Guy Madison), Anführer der Armee, der die Komantschen mit Hilfe von "Feuerwasser" besticht, Unruhe zu stiften und damit den Frieden zu stören. Winnetou (
Pierre Brice) glaubt seinem weißen Bruder Shatterhand - als allerdings Tujunga entführt wird, ist seine Geduld am Ende. Er gibt Shatterhand noch 48 Stunden Zeit, die Sache friedlich zu regeln - dann ruft er zum Kampf...
Nach dem gewaltigen Erfolg von
"Winnetou I" wollte man schnell nachlegen und Ladislas Folder und Robert A. Stemmle strickten nach Motiven aus verschiedenen Karl May-Romanen das Buch zu einem weiteren Streifen, diesmal fokussiert auf Old Shatterhand. Das Ergebnis vermag nur leidlich zu überzeugen: Wenig stringent und wenig aufregend ist die Handlung - "Old Shatterhand" lebt mehr von den Großaufnahmen und Massenszenen, vor allem im letzten Drittel des Films. Allerdings zeigte das Film-Team kurz darauf mit
"Winnetou II", dass es auch wieder anders kann ...