Wieder einmal ist der Bau der Eisenbahnlinie und der Kampf um den Besitz von Land Grund genug, fast einen Krieg vom Streit zu brechen. Denn als Old Surehand (
Stewart Granger) nach Manson City kommt, um den Mörder seines Bruders zu finden, muss er als erstes erfahren, dass der Postzug überfallen wurde und der Sohn des Komantschen-Häuptlings Maki-Moteh (
Dusan Antonijevic) ermordet wurde. Natürlich sind für die Indianer sofort die Weißen die Übeltäter und sie wollen das Kriegsbeil ausgraben - jedoch schicken die Weißen als Friedenszeichen Bob (
Miroslav Buhin), den Sohn von Mac Hara (
Veljko Maricic), nach Manson City.
Aber auch dieser wird erschossen - für die Weißen sieht es nach der Rache der Komantschen aus - Old Surehand weiß aber, er ist hinterrücks erschossen worden, von den "eigenen Leuten". Dahinter steckt - wie auch hinter dem Überfall auf den Postzug - eine Bande, die von Jack O'Neal (
Larry Pennell), den alle nur "General" nennen, angeführt wird. Old Surehand will ihnen das Handwerk legen - und kann natürlich wieder auf die tatkräftige Mithilfe seines Freundes Winnetou (
Pierre Brice) zählen ...
... womit auch der zu seinem obligatorischen Gastauftritt kommt. Nicht, dass der für die Handlung in irgendeiner Form hilfreich oder notwendig wäre - schließlich erfährt Old Surehand ja schon die Hilfe des "Rechtsgelehrten" Toby (
Terence Hill als er noch
Mario Girotti) hieß - aber es macht sich halt mal wieder auf dem Plakat besser. Ähnlich konventionell und mutlos ist auch der Rest des Filmes gestrickt, dem dann auch leider noch der in vielen Filmen der Karl May-Reihe vorhandene Humor fehlt.