Richie Rich (
Macaulay Culkin) ist der angeblich reichste Junge der Welt: Eine eigene Achterbahn, die garten-eigene McDonalds-Filiale und Top-Model Claudia Schiffer als Fitness-Trainerin sind für ihn ganz selbstverständlich. Sein behütetes Luxus-Leben wird urplötzlich auf den Kopf gestellt, als seine Eltern (
Edward Herrmann, Christine Ebersole) mit einem Flugzeug im Bermuda-Dreieck abstürzen und für tot gehalten werden. Was Richie nicht weiß: Das ganze ist Teil eines finsteren Plans von Papis Geschäftsführer Laurence Van Dough (
John Larroquette), der hinter Richies Millionen her ist.
Dazu kapert er zunächst Butler Cadbury (
Jonathan Hyde), um sich dann an Richie selbst `ranzupirschen, denn der musste - zumindest vorübergehend - die Führung von Papas Firma übernehmen - und hat inzwischen über einen High Tech-Bildschirm Kontakt zu seinem Dad aufgenommen und weiß, dass die beiden noch lebendig im Meer treiben. Da erweckt in ihm der Spieltrieb: Er trommelt seine Freunde und Professor Keenbean (
Michael McShane) zusammen und macht mit all seiner Macht Van Dough den Garaus...
Manchmal ist es eben die Liebe zum Detail, die einen Film liebenswert macht: Bei "Richie Rich" sind es einige der "Spielzeuge" des Kleinen, darunter jene besagte Filiale der Hamburger-Kette - oder aber der typisch britische Butler. Aber auch Hauptdarsteller Macaulay Culkin kommt teilweise herrlich liebenswert, falls lausbubenhaft daher - eine Wohltat für alle, denen er mit seinen schrillen Schreien in den
"Kevin"-Filmen doch allzu sehr an den Nerven gesägt hat. So ist es insgesamt ein witzig-unterhaltsamer Film nicht nur für Teenager.