Amerika Ende der 1960er Jahre: Zur Zeit der großen Studentenproteste gehören Martin Bishop (
Robert Redford) und sein Kumpel Cosmo (
Ben Kingsley) zu den wenigen, die sich schon richtig gut mit Computern und Datennetzen auskennen. Sie nutzen ihre Kenntnisse zwar im Sinne ihrer großen Ideale, aber nicht ganz auf legalem Terrain. So verschwinden schon einmal größere Summen von Parteikonten und landen auf den Konten der "Black Power"-Bewegung - ein Knopfdruck genügt. Bis ihnen die Polizei auf die Schliche kommt. Cosmo wird verhaftet, Martin kann durch einen glücklichen Zustand entkommen.
20 Jahre später: Martin dringt wieder oder immer noch in fremde Datennetze auf. Diesmal aber im hochoffiziellen Auftrag der jeweiligen Firmen, um die Sicherheit der Systeme zu prüfen. Unterstützt wird er dabei von dem ehemaligen CIA-Agenten "Crease" (
Sidney Poitier), Computer-Experte "Mutter" (
Dan Aykroyd), dem blinden „Whistler" (
Daid Strathairn), dessen andere Sinne dafür umso besser funktionieren und dem jungen Hacker Carl (
River Phoenix). Eines Tages bekommt das Quintett einen Auftrag vom "Büro für Nationale Sicherheit", der eigentlich zu riskant ist - man lässt ihnen aber keine andere Wahl...
Selten war es so spannend, Menschen vor einem PC sitzen zu sehen. Phil Alden Robinson inszeniert diese Geschichte aus dem Hacker-Milieu als Hochspannungs-Thriller. Dazu steht ihm ein hervorragendes Schauspieler-Ensemble zur Verfügung, dass auch für jede Altersgruppe (von Redford bis River Phoenix) "etwas bietet".