Seth (
Nicolas Cage) ist ein Engel, der seinen Aufgaben in Los Angeles nachgeht. Er begleitet Sterbende auf ihrem Weg vom Diesseits ins Jenseits. Einer seiner Aufträge bringt ihn in den Operationssaal von Herzchirurgin Dr. Maggie Rice (
Meg Ryan). Sie hat gerade einen Patienten vorbildlich am Herzen operiert und muss dann miterleben, wie es zu Komplikationen kommt und er schließlich stirbt. Ihre Maxime "Auf meinem OP-Tisch stirbt mir niemand" scheint bis auf die Grundmauern erschüttert.
So verzweifelt wie Maggie ist auch Seth. Er ist jedoch völlig begeistert von dem Kampfeswillen der jungen Ärztin und hingerissen von ihrem gesamten Erscheinungsbild. Nur, was soll er tun? Als Engel einem Menschen beistehen und ihm neuen Mut geben? Er entscheidet sich für diesen Schritt und die beiden knüpfen erste zarte Bande. Doch dann kommt, was kommen muss. Dass Seth nur ein Engel sein soll, geht über ihr Vorstellungsvermögen hinaus - sie will einen Partner aus Fleisch und Blut... Seth erfährt von einem ehemaligen Engel, das es da einen Weg gibt, vom Engel zum Menschen zu werden, nur soll er ihn wirklich gehen...?
"Stadt der Engel" mit Meg Ryan und Nicolas Cage in den Hauptrollen ist ein knapp zweistündiges, teilweise recht witzig gehaltenes Melodrama, dass seinen Ursprung in dem Wim Wenders Film "Der Himmel über Berlin" hat. Im US-Remake steht allerdings die recht komplizierte Liebesgeschichte im Vordergrund - und die wird perfekt inszeniert. Der große Vorteil von "Stadt der Engel" liegt darin, dass die Love-Story nie kitschig oder schwülstig wird, sie bleibt immer glaubhaft und nach- nein besser mitfühlbar. Sind die recht lahmen ersten dreißig Minuten überstanden, wird der Streifen richtig interessant und besonders für den weiblichen Teil der Bevölkerung sehenswert.