Der Ruf ereilte sie an unterschiedlichen Orten, (wieder-)getroffen haben sie sich im Büro von Jonathan Shields (
Kirk Douglas), einst einer der erfolgreichsten Hollywood-Produzenten: Georgia Lorrison (
Lana Turner), eine schon etwas ausgebrannte Schauspielerin, die einmal Shields Geliebte war; Fred Amiel (
Barry Sullivan), ein erfolgreicher Regisseur und Drehbuchautor James Lee Bartlow (
Dick Powell).
Shields will mit den dreien wieder einen Film drehen und er hat es nötig: Er sitzt nämlich - fast pleite - in Europa und braucht das Geld aus einem möglichen Hit dringend, um sich vor dem drohenden Ruin zu retten. Allerdings haben alle 3 bisher eher schlechte Erfahrungen mit Shields gemacht - er hat sie benutzt, um seine eigene Karriere aufzubauen. Und während sie im Büro sitzen und auf einen Anruf des "großen Meisters" warten, erzählen sie in Rückblenden ihre Erlebnisse mit Shields...
Eigentlich erzählt "Stadt der Illusionen" drei Geschichten auf einmal: In den einzelnen Rückblenden, in denen dann auch Kirk Douglas, über den in der Rahmenhandlung nur gesprochen wird, seinen Auftritt bekommt. Vincente Minellis Film sorgte für Gesprächsstoff, galt doch der erfolgreiche Hollywood-Produezent David O. Seltznick als reales Vorbild für die Figur des Jonathan Shields. Damit hatte man sich eigentlich schon genügend Feinde gemacht - trotzdem gab es nach sechs Nominierungen fünf "OSCAR"s - lediglich Hauptdarsteller Kirk Douglas ging am Ende leer aus und musste sich Gary Cooper in
"Zwölf Uhr mittags" beugen.