Marie Claire, genannt Mika, Muller (
Isabelle Huppert), ist einer der Lieblinge der High Society von Lausanne - als Tochter eines "Schokoladenimperiums" war sie schon immer "heiß begehrt". Nach dem Tod der Eltern hat sie deren Schokoladenfabrik geerbt und in dem verwitweten Pianisten Andre Polonski (
Jacques Dutro) anscheinend den "Mann fürs Leben" gefunden - allerdings auch das schon zum zweiten Mal; aber diesmal soll es halten. Die beiden Leben mit Andres Sohn Guillaume (
Rodolphe Pauily) glücklich zusammen - bis sich ein unerwarteter Besuch in ihrem Leben breit macht.
Eine junge Frau namens Jeanne Pollet (
Anna Mouglali) taucht plötzlich auf und behauptet, nach der Geburt vertauscht worden zu sein; sie sei in Wirklichkeit Andres inzwischen 18-jährige Tochter! Andre ist zunächst zumindest genau so erstaunt wie Mike - allerdings gibt es Anzeichen, dass die Geschichte stimmen könnte; Jeanne sieht Andres bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Frau Lisbeth recht ähnlich. Und so entwickelt Andre recht schnell eine emotional starke Beziehung zu seiner Tochter - ohne dabei zu bedenken, welche Auswirkungen dass für Mika und Guillaume haben wird ...
Und - mischt sie nun Zyankali in die Cocktails oder nicht - oder macht sie es subtiler? Diese Frage hat man sich seit Hitchcock schon bei diversen "Psycho-Thrillern" gestellt - "Süßes Gift" macht da keine Ausnahme und bringt auch leider keine neuen Überraschungen. Das Ende ist dann auch etwas unbefriedigend - oder anders ausgedrückt: Es lässt Raum für Interpretationen...