Ray Tango (
Sylvester Stallone) und Gabe Cash (
Kurt Russell) sind zwei L.A. Cops, wie sie unterschiedlicher bald gar nicht sein könnten. Während der eine (Tango) nur Maßanzüge trägt und ansonsten einen sehr distinguierten Lebensstil pflegt, ist der andere (Cash) ein echter Junge von der Straße, der immer in alten ausgeleierten Klamotten herumläuft - Hauptsache bequem. Was die beiden verbindet, sind ihre Erfolge bei der Festnahme von Verbrechern - und der damit verbundene Hass der Unterwelt.
Einer hat sich nun vorgenommen, beiden auf einen Streich das Handwerk zu legen. "Pate" Yve Peret (
Jack Palance) deichselt es durch eine geschickte Intrige, dass beide wegen Mordverdachts hinter schwedischen Gardinen landen. Das schweißt Tango und Cash aber erst recht zusammen: Gemeinsam beschließen sie, den wahren Täter zu finden, um sich selbst wieder rein zu waschen. Dafür müssen sie aber erst einmal das Gefängnis hinter sich lassen...
Gute Action verspricht die Story und der Regisseur Andrej Kontschalowskij - das hält der Film aber nur bedingt. Zu viel ist vorhersehbar, zu viel läuft in altbewährten "Buddy"-Strickmustern ab und Sylvester Stallone wirkt durch den Anzug ungewohnt beengt - vielleicht hätten die beiden Protagonisten ihre Rollen einfach tauschen sollen, Kurt Russell hätte man diesen Part sicher eher abgenommen.